"Kemper-Nähstübchen" spendet 140 Mund-Nasenschutz-Behelfsmasken

Dienstag Vormittag, gegen 11 Uhr, kündigt Simone Karger telefonisch an, dass sie die, von einer  Mitarbeiter-Gruppe der Firma Kemper-System aus Vellmar,  selbstgenähten Behelfsmasken übergeben möchte - mit dem Nachsatz: "Wir stehen bereits vor der Tür".

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Bürgermeister Manfred Ludewig nahm dann sogleich die insgesamt 140 Behelfsmasken persönlich in Empfang, um diese an den Landkreis Kassel zur Verteilung an Altenheime und Pflegedienste weiterzuleiten.

Simone Karger und Heidi Dilcher, eine ehemalige Mitarbeiterin von Kemper-System, berichten kurz - und in gebührendem Abstand - zu ihrer Aktion: Nach dem Aufruf durch Vizelandrat Andreas Siebert, habe man spontan einen Rundruf an die Kolleginnen  gestartet, um ein virtuelles Kemper System-Nähstübchen zu gründen. Voraussetzung dafür war eine eigene Nähmaschine und so kamen 5 "Näherinnen" zusammen, mit dabei auch eine Nachbarin, die gern helfen wollte. Die Firma Kemper-System hat den notwendigen Stoff, pro Maske 150 g Polyvlies, gespendet, allerdings war die Beschaffung des  weiteren Zubehörs, wie z.B. das Gummi, schon eine Herausforderung.

Die Behelfsmasken aus Polyvlies können nach Auskunft von Simone Karger auf jeden Fall bis 60 Grad in der Waschmaschine (möglichst in einem Kopfkissenbezug o.ä.) gewaschen werden.

Das "Kemper-Nähstübchen" möchte allen Helferinnen und Helfern im Landkreis herzliche Grüße und alles erdenklich Gute übermitteln!

Bürgermeister Manfred Ludewig und das Team der Stadt Vellmar sagen an dieser Stelle ein großes DANKE an das Nähstübchen, namentlich an:

Heidi Dilcher, Inge Schütze, Jessica Ulott, Verena Stummbaum und Simone Karger sowie an
die Firma Kemper-System in Vellmar!